Haben Sie am Freitag, 2. März um 18.00 Uhr schon etwas vor?
erstellt am Samstag, den 11. Februar 2012 um 20:00 Uhr
Weltgebetstag
Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Frauen, Männer, Kinder weltweit den Weltgebetstag (WGT). Der nächste Weltgebetstag findet am Freitag, den 2. März 2012, statt. Die Liturgie für den Gottesdienst wird von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. In unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen den Weltgebetstag. Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene! Auch die Trinitatis-Gemeinde wird sich in diesem Jahr erstmalig nicht nur mit Mitgliedern der Gemeinde zum Gebet treffen. Der Gemeindekirchenrat der Trinitatis-Gemeinde hat sich dafür ausgesprochen, dass unsere Gemeinde in diesem Jahr mit den Geschwistern der Kirchengemeinde St. Briccius und Immanuel und den katholischen Christen den Weltgebetstag gemeinsam feiert. Das ostelbische Gebetstreffen findet am Freitag, den 2. März 2012 in der Gemeinde St. Andreas, Büchnerstraße 17, 39114 Magdeburg um 18.00 Uhr statt. Wer einen Fahrdienst benötigt, melde sich bitte in der Gemeinde.
Das Thema in diesem Jahr lautet „Steht auf für Gerechtigkeit“. Vorbereitet wurde er von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Malaysierinnen zeigen uns in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten. Und für Gerechtigkeit aufzustehen!
Malaysia ist mit seinen herrlichen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Bergen ein attraktives Touristenziel geworden. Das Land ist wirtschaftlich aufstrebend und ist seit 1957 unabhängig. Es gibt dort ca. 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedlicher ethnischer, kultureller und religiöser Herkunft. Der Islam ist Staatsreligion. Alle Malaiinnnen und Malaien (ca. 50%) sind mit der Geburt muslimisch. Chinesisch-stämmige, aus Indien stammende Menschen und die Ureinwohner gehören dem Buddhismus, dem Hinduismus oder dem Christentum an. Immer wieder werden die religiösen Minderheiten benachteiligt. So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah“ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah“ nennen zu dürfen. Leider gibt es viel Korruption, Ungerechtigkeit und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen. Auch für die Christinnen und Christen ( 9 %) kann es gefährlich werden, Kritik zu üben.
Wir sind eingeladen, die malaysischen Frauen auf der Suche nach der Stimme der Gerechtigkeit zu begleiten. Sehen wir uns am 2.3.2012 beim Weltgebetstag in der Büchnerstraße 17?
U. Sellhorn

