Gemeindewochenende in Alterode
erstellt am Montag, den 31. Oktober 2011 um 00:00 Uhr
Das Gemeindewochenende vom 21.-23. Oktober in Alterode bot mit dem Bruch der Tradition Huberhaus/Wernigerode viele neue Entdeckungsmöglichkeiten. Fast jeder angereiste Teilnehmer berichtete von seiner abenteuerlichen Fahrt „über die Dörfer“ mit spektakulärem Sonnenuntergang oder wunderbaren Herbstlandschaften. Das neue Tagungshaus wurde im Laufe des Wochenendes vom Keller bis zum Dach erkundet.
Den Eröffnungsabend gestaltete Pfarrer Sens im ersten Teil als Kennlernabend. Dies führte dazu, dass einigen langjährigen Gemeindemitgliedern ein unbekanntes Detail ihres Lebens entlockt werden konnte, was auf viel Freude bei allen Teilnehmenden stieß. Im zweiten Teil konfrontierte uns Pfarrer Sens in Form eines Quizes mit vielen statistischen Fragen zum Gottesdienst in Trinitatis. Zwar konnte niemand die Höchstpunktzahl erreichen, doch zeigte sich, dass die Mitglieder des GKR bei den Schätzfragen ein gutes Gespür für die Gemeinde haben. Der fröhliche Abend wurde mit erholsamen Schlaf im äußerst ruhigen Alterode beendet.
Am Sonnabend begleitete Pfarrer Karsten Müller die Seminareinheiten rund um das Thema Gottesdienst und welchen Schatz die Gemeinde darin hat. Es wurden Meinungen zusammen getragen und diskutiert. Nach einer Mittagspause, die wahlweise als Schlaf- oder Wanderzeit genutzt werden konnte, ging die Arbeit in drei Workshops weiter. Eine Gruppe beschäftigte sich gezielt mit der Planung des Gottesdienstes am 6. November 2011, auf welchen nun jeder besonders gespannt sein kann.
Der Abend war mit einer gemeinsamen Lobpreis- und Gebetszeit, sowie Gruppentänzen mit Schwester Edith und dem Film „Wunderbare Jahre“ ausgefüllt und abwechslungsreich.
Nach dem vielen Reden zum Gottesdienst war es am Sonntag an der Zeit, selbst einen Gottesdienst mit Abendmahl zu feiern. Dabei wurden in gewohnter Weise neue Lieder gesungen, aber auch mehrstimmige Choräle. Diese übte Pfarrer Sens in geduldiger Weise das Wochenende über mit Interessierten ein. In seiner überaus anschaulichen Predigt zum reichen Jüngling verdeutlichte er die Aufgabe der Nachfolge Christi. Zu Schluss ließen die Kinder ihre papiernen Segenflieger durch den Raum kreisen und jeder durfte sich ein kleines Flugzeug mit nach Hause nehmen.
Ihr Sebastian Schäffner
Bilder von Thomas Nawrath






















